Integration

Jeder Mensch hat das Recht auf Gleichstellung, Selbstständigkeit und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Das gemeinsame Miteinander von behinderten und nicht behinderten Kindern ist für uns von sehr großer Bedeutung. Die Art und Ausprägung der Beeinträchtigung des behinderten Kindes ist dabei nicht wichtig, da Kinder diesen Alters vorbehaltlos und tolerant gegenüber allen Möglichkeiten des Lebens sind. Unterschiedliche Bedürfnisse, Fähigkeiten und Voraussetzungen werden von ihnen als natürliche Verschiedenheit wahrgenommen und bilden damit das Fundament für einen unvoreingenommenen und verständnisvollen Umgang im weiteren Leben.

Der Ansatz unserer Integration basiert auf den individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen des Kindes.

Die integrative Förderung findet in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern und diversen anderen Institutionen statt. Durch genaue Anamnese, Diagnostik und dem differenzierten Austausch wird erarbeitet, welche individuellen Fördermaßnahmen notwendig sind. Die heilpädagogischen Wochenstunden sind dem Förderbedarf des Kindes angepasst. Die Arbeit mit dem Kind findet sowohl in Einzelsituationen, als auch in der gesamten Gruppe statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den großen Möglichkeiten des beeinträchtigten Kindes, durch die restliche Kindergruppe zu lernen, motiviert zu werden und Gruppenfähigkeit zu trainieren.

Die Kinder spielen, erfahren und lernen gemeinsamen auf ihrem jeweiligen Entwicklungsstand. Dieses Miteinander und die gegenseitigen Hilfestellungen ergeben die Möglichkeit, Schwächen auszugleichen und Stärken zu erfahren, das bedeutet, Selbstachtung und Selbstbewustsein wachsen und gegenseitge Wertschätzung wird geübt und erfahren.